Freie Demokraten bei WaldrichSiegen in Burbach zu Gast:

Kontakt zu Unternehmen in der Region intensivieren

Kürzlich waren die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein zu einem Informationsbesuch bei dem Burbacher Maschinenbauunternehmen WaldrichSiegen zu Gast. „Der Besuch bei WaldrichSiegen markiert für uns den Start einer Reihe von Unternehmensbesichtigungen des Kreisverbandes“, erklärt Vorstandsmitglied Markus Nüchtern, der den Informationsbesuch organisierte. „Unser Ziel ist es, den Kontakt zu Unternehmen in der Region zu intensivieren und herauszufinden, wie die Politik die Unternehmen vor Ort unterstützend zur Seite stehen kann“. Für die Besucher des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein nahm sich Marco Tannert, Geschäftsführer von WaldrichSiegen, viel Zeit und informierte die Kommunalpolitiker vor Ort über die hochwertigen Großwerkzeugmaschinen des Unternehmens, das seit 2004 zur Siegener HerkulesGroup gehört und die Rolle der Unternehmensgruppe als Hidden Champion im Bereich der Spezialwerkzeugmaschinen.

Kürzlich waren die Freien Demokraten zu einem Informationsbesuch beim Großwerkzeugmaschinenhersteller WaldrichSiegen zu Gast.<br />
Kürzlich waren die Freien Demokraten zu einem Informationsbesuch beim Großwerkzeugmaschinenhersteller WaldrichSiegen zu Gast.



Das nehmen wir als Hausaufgabe mit!
Gegenwärtig sind bei WaldrichSiegen 327 Mitarbeiter beschäftigt, davon 46 Auszubildende. „Wir haben einen solch hohen Anteil an Auszubildenden, damit wir auch in Zukunft unseren Bedarf an Fachkräften decken können, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten“, so Tannert. Probleme bereitet dem Unternehmen der Transport der Maschinenkomponenten zum erforderlichen Zielhafen. Hier sorgt sowohl die zum Teil marode Infrastruktur als auch eine langsame und überbürokratische Genehmigungspraxis der Schwertransporte für immense Probleme im Unternehmen. „Besonders wichtig ist uns Freidemokraten bei den Unternehmensbesuchen herauszufinden, welche Bedürfnisse die Unternehmen haben und welche Rahmenbedingungen die Politik schaffen kann, um Arbeitsplätze in der Region zu sichern und neue anzusiedeln“, verdeutlicht Hans Peter Kunz, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein. „Die Politik hat über Jahrzehnte die Verkehrsinfrastruktur vernachlässigt!“ ist sich Kunz sicher.

Interesse am Hidden Champion für Spezialwerkzeugmaschinen<br />
Interesse am Hidden Champion für Spezialwerkzeugmaschinen

Kunz, Tannert, Ralf Tschersche (Konstruktionsleiter) & Nüchtern (v.l.)<br />
Kunz, Tannert, Ralf Tschersche (Konstruktionsleiter) & Nüchtern (v.l.)



Die Freien Demokraten zeigten sich besonders verwundert über die äußerst schwerfällige Genehmigungspraxis von Schwertransporten zum erforderlichen Zielhafen. „Das nehmen wir als Hausaufgabe mit!“ erklärt Kunz und verspricht, sich des Problems anzunehmen. Die Besucher zeigten sich fasziniert von dem hohen Maß an Fertigungstiefe, Know-how und der Präzision, mit der die Maschinen in vollklimatisierten Produktionshallen gefertigt werden. Besonders stolz ist Geschäftsführer Marco Tannert auf die Größe und Präzision der von WaldrichSiegen gebauten Werkzeugmaschinen: Bearbeitungsdurchmesser bis 12.000 mm, Bearbeitungshöhen bis 10.000 mm und Werkstückgewichte bis 500 t werden mit den Portalfräs- und Vertikaldrehmaschinen ermöglicht. „Unsere Werkzeugmaschinen können Werkstücke mit diesen Dimensionen mit äußerster Präzision bearbeiten, das kann auf dem Weltmarkt in dieser Präzision sonst kaum jemand!“, so Tannert. Die Maschinen von WaldrichSiegen verfügen aufgrund ihrer Konstruktion und sehr hohen Qualität über einen sehr langen und überdurchschnittlichen Lebenszyklus.

2018 wieder 12 öffentliche Stammtische der Freien Demokaten Siegen-Wittgenstein:

Exzellenter Auftakt!

Die Freien Demokraten eröffnen traditionell das neue politische Jahr mit dem Dreikönigstreffen in Stuttgart. Die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein starteten am 16. Januar um 19:00 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle (Marburger Tor 7 – 57072 Siegen) mit dem ersten von 12 öffentlichen Stammtischen in das Jahr 2018.

12 Stammtische... und wenn Sie hier klicken, geht es zu den Terminen 2018<br />
12 Stammtische... und wenn Sie hier klicken, geht es zu den Terminen 2018

Diese Torte war eine gelungene Überraschung!<br />
Diese Torte war eine gelungene Überraschung!



Zum Jahresauftakt hatten die Freien Demokraten diesmal etwas ganz besonders in petto. Manchmal sagen Bilder jedoch mehr als viele Worte. Aber sehen Sie doch selbst, was auf die Stammtischbesucher wartete. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an Benjamin Zechel und insbesondere an seine liebe Frau Carolin, denn dieses exzellent und perfekt gelungene Kuchen-Meisterstück stammt von ihr. BRAVO!!!

<br />


<br />




Auch 2018 setzen wir uns – auch hier vor Ort – weiter für weltbeste Bildung, den Einsatz für die Chancen der Digitalisierung, eine vernünftige Energiepolitik und Finanzpolitik mit Augenmaß ein.

Seien Sie frei! Diskutieren Sie mit! Lernen Sie uns – im Zuge unserer Stammtische – näher kennen!

Drohendes Dieselfahrverbot:

Konzeptpapier vorgestellt!

Um sich programmatisch dem Thema „drohendes Dieselfahrverbot“ zu stellen, tagte der Arbeitskreis des Kreisverbandes im letzten Jahr gleich mehrfach zu diesem Thema. Bei den ersten Treffen ging es zunächst vorrangig um einen allgemeinen Austausch. In der Folge galt es die vielen guten Ansätze aufzunehmen und diese in diverse Arbeitspakete zu kanalisieren. Da es in den untersuchten Fallbeispielen vorrangig um die Siegener Verkehrslandschaft ging, legte der Initiator und Leiter des Arbeitskreises, Benjamin Zechel, das finale Konzeptpapier Ende 2017 der Siegener Ratsfraktion vor.

Die Siegener Ratsmitglieder sowie der Initiator und Leiter des Arbeitskreises, Benjamin Zechel, stellten der Abgeordneten Angela Freimuth in der FDP Kreisgeschäftstselle ihre Ergebnisse vor.<br />
Die Siegener Ratsmitglieder sowie der Initiator und Leiter des Arbeitskreises, Benjamin Zechel, stellten der Abgeordneten Angela Freimuth in der FDP Kreisgeschäftstselle ihre Ergebnisse vor.



Wie groß ist der Anteil der Diesel PKWs wirklich an der Verunreinigung in der Luft?
Die Siegener Fraktion war sich einig, dass diese Ergebnisse unbedingt weitergetragen werden müssen. In einer gemeinsamen Runde mit den Siegener Ratsmitgliedern präsentierte Zechel die Ergebnisse darum kürzlich auch der Landtagsabgeordneten Angela Freimuth. Die Stadtverordneten um den Siegener Fraktionschef, Klaus Volker Walter, nutzten dabei die Gelegenheit ihre Bedenken und Anregungen vorzutragen. Im nächsten Schritt ginge es nämlich erst mal darum zu ermitteln, wie sich die Verschmutzung wirklich zusammensetzte! Kernfrage: „Wie groß ist der Anteil der Diesel PKWs wirklich an der Verunreinigung in der Luft?“

Folgende Punkte sind Teil des Paketes:
Die Implementierung einer „grünen Welle“ im Ampelleitsystem. Das kann an einem praktischen Beispiel aus der Region untermauert werden. Der Arbeitskreis untersuchte bspw. die Strecke von Geisweid in Richtung Siegen. „In der Realität ist es so“, verdeutlicht Zechel, „dass der Verkehrsfluss an jeder zweiten Ampel zum Stocken kommt!“ Der Arbeitskreis möchte hier ansetzen. „Durch zeitgemäße und intelligente Ampelsteuerung muss zunächst auch jenseits der Hüttentalentlastungsstraße (HTS) ein kontinuierlicher Verkehrsfluss erreicht werden!“ Doch der programmatische Arbeitskreis hat noch einen weiteren praktikablen Vorschlag in petto. Durch zurücksetzen der Bushaltestellen würde der Verkehrsfluss positiv beeinflusst. „Der gerät gemäß unserer Analyse durch haltende Busse leider immer wieder ins Stocken“ verdeutlicht Zechel die Problematik.

Diese und viele weitere Punkte wurden in dem Konzeptpapier benannt. Lesen Sie mehr...

Stadtgespräch auf WDR 5 aus dem WDR-Studio Siegen:

Streit um die Ladenöffnungszeiten: Müssen wir auch am Sonntag shoppen?

Brauchen die Einzelhändler zusätzliche Öffnungszeiten im Wettbewerb mit der Online-Konkurrenz? Wie wichtig ist der arbeitsfreie Sonntag? Um diese und viele weitere Fragen ging es beim WDR 5 Stadtgespräch in Siegen.

Guido Müller<br />
Guido Müller


Wie rette ich den Einzelhandel in meiner Stadt
"Bei der Liberalisierung von Öffnungszeiten geht es nicht um die Frage, muss ich Sonntags einkaufen. Das bleibt jedem selbst überlassen. Es geht um die Frage, wie rette ich den Einzelhandel in meiner Stadt und wehre mich gegen Amazon & Co. Darauf haben Verdi und Kirche leider keine Antwort" verdeutlicht Guido Müller, Fraktionschef im Kreistag Siegen-Wittgenstein und Mitglied der Freien Demokraten im NRW-Landesvorstand.

Auch das Publikum diskutierte kräftig mit ...<br />
Auch das Publikum diskutierte kräftig mit ...

... wie hier Benjamin Zechel<br />
... wie hier Benjamin Zechel


Überwiegend Gäste aus der Region
Kirche und Gewerkschaft sind empört - der Einzelhandelsverband ist begeistert. Die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung will künftig doppelt so viele verkaufsoffene Sonntage erlauben wie bisher. Ein besonderer Anlass, wie zum Beispiel ein Stadtfest, wäre nicht mehr nötig. Künftig sollen acht Sonn- oder Feiertage in einer Gemeinde oder einem Stadtteil für den Verkauf freigegeben werden. Außerdem, so plant es die Landesregierung, sollen wir auch an Samstagen rund um die Uhr einkaufen können. Moderiert wurde die bekannte WDR-Sendung Stadtgespräch durch Judith Schulte-Loh und Denis Stephan. Ihre Gesprächspartner waren überwiegend Gäste aus der heimischen Region aber auch dem fernen Düsseldorf. Es diskutierten Friedhelm Dornseifer als Präsident des Bundesverbandes Lebensmittelhandel, Niels Böhlke von ver.di NRW (Düsseldorf), Peter-Thomas Stuberg, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein und den Siegener FDP-Politiker Guido Müller, in seiner Funktion als Mitglied des FDP-Landesvorstandes.

Internet kennt keinen Ladenschluss
Zusätzliche Öffnungszeiten sind für uns überlebenswichtig, sagen die Einzelhändler. "Die Konkurrenz im Internet kennt keinen Ladenschluss" mahnt Thorsten Fries, aus dem Publikum heraus. Der Einzelhändler mit Sitz in der Siegener Oberstadt unterstreicht "im Online-Handel ist der Sonntag der umsatzstärkste Tag!" Für die Kirchen ist der arbeitsfreie Sonntag hingegen ein wichtiges religiöses Gut, diene der Erholung und sei unverzichtbar für das Familienleben. Eine weitere unzumutbare Belastung für die Beschäftigten befürchten die Gewerkschaften, wenn das neue Ladenöffnungsgesetz kommt. Bilden Sie sich selbst eine Meinung und...

... lesen Sie den Antrag der FDP NRW-Landtagsfraktion:
"Mehr Freiheit und weniger Bürokratie bei Ladenöffnungszeiten am Sonntag"

... hören Sie die Sendung auf WDR 5:
"Stadtgespräch am 21. Dezember 2017 aus dem WDR-Studio Siegen"

Kreiskongress der JuLis Siegen-Wittgenstein:

Vorsitz in jüngere Hände geben

Die Jungen Liberalen Siegen-Wittgenstein trafen sich, wie jedes Jahr im Dezember, zum ihrem Kreiskongress. Auf der Agenda standen diesmal auch Vorstandswahlen. Der langjährige Vorsitzende Andreas Weigel wollte „um den Vorsitz nun in jüngere Hände zu geben“ diesmal jedoch nicht mehr zur Wahl antreten. Die Wahlversammlung der Jungen Liberalen votierte mehrheitlich für Jenny Sting als neue Kreisvorsitzende.

Kreiskongress der JuLis Siegen-Wittgenstein in der Kreisgeschäftsstelle der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein<br />
Kreiskongress der JuLis Siegen-Wittgenstein in der Kreisgeschäftsstelle der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein

Erfreulicherweise waren nicht nur die Mitglieder des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, sondern auch Gäste des neu gegründeten Kreisverbands Olpe in der Kreisgeschäftsstelle der Freien Demokraten zugegen. Zunächst wurde gemeinsam auf ein spannendes Superwahljahr 2017 zurückgeblickt. Unter dem Strich stand ein durchweg positives Ergebnis, das alle Mitglieder noch einmal zusätzlich motiviert, bei zukünftigen Wahlkämpfen mit viel Engagement dabei zu sein. Viele gemeinsame Aktionen über das Jahr wurden in einem kurzen Rückblick vom bisherigen Vorsitzenden Andreas Weigel noch einmal zusammengefasst.

Erhebliches Engagement – exzellentes Bindeglied
Die JuLis trafen sich aber auch um einen neuen Vorstand zu wählen. Andreas Weigel hatte frühzeitig angekündigt, nach zahlreichen Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl des Vorstandsvorsitzenden zur Verfügung zu stehen. Darum blickte man noch einmal auf die Amtszeit zurück und ließ die wichtigen Ereignisse Revue passieren. Die Julis Siegen-Wittgenstein bedanken sich bei Andreas Weigel für sein erhebliches Engagement in den letzten Jahren und für seine ungebrochene Motivation! Dem Dank schließt sich der Kreisverband der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein an dieser Stelle ausdrücklich an: „Andreas Weigel führte die JuLis absolut vorbildlich. Im FDP-Kreisvorstand fungierte er darüber hinaus stets als exzellentes Bindeglied zwischen der rührigen Jugendorganisation und Partei. Andreas Weigel hinterlässt sehr deutliche und äußerst große Fußstapfen!“

Jenny Sting (l.) übernimmt den Vorsitz von Andreas Weigel (r.)
Jenny Sting (l.) übernimmt den Vorsitz von Andreas Weigel (r.)
Gemeinsamer Weihnachtsmarktbesuch nach dem Kreiskongress<br />
Gemeinsamer Weihnachtsmarktbesuch nach dem Kreiskongress



Jenny Sting folgt auf Andreas Weigel
Bei den Wahlen zur neuen Vorsitzenden der Jungen Liberalen trat Jenny Sting an und wurde mit eindeutiger Mehrheit gewählt. Zu ihrem Stellvertreter wurde Christian Kreidt gewählt. Dennis Lawo wurde im Amt des Schatzmeisters bestätigt. „Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren (Anm. d. Red. Zitat: Wilhelm Busch) – insofern wünschen wir dem neuen Vorstand zunächst einmal einen guten Start und in der Folge viel Erfolg und Fortune auf dem eigenen gemeinsamen Weg!“ Zum Antritt verkündete die neue Vorsitzende, dass aber „auch in Zukunft der Fokus auf erfolgreichen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen liegen muss“. Darüber waren sich alle anwesenden auch sofort einig. Die Agenda wird nun auf die Planung der liberalen Runden gelegt, welche essentiell wichtig für die Arbeit der JuLis sind. Nach dem Kreiskongress stand noch ein gemeinsamer Weihnachtsmarktbesuch auf dem Plan bei dem man den Tag ausklingen ließ.

Landtagsabgeordnete Angela Freimuth im NRW-Landtag besucht:

Spitzenpolitiker der Freien Demokraten hautnah erlebt

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Angela Freimuth (FDP), die zugleich Vizepräsidentin des NRW Landtags ist, besuchte kürzlich eine Besuchergruppe aus Siegen-Wittgenstein den NRW-Landtag in Düsseldorf.

Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth (3. Reihe; 2. v. l.) hatte zur Informationsfahrt nach Düsseldorf eingeladen<br />
Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth (3. Reihe; 2. v. l.) hatte zur Informationsfahrt nach Düsseldorf eingeladen



Mehr echte Teilhabe
Während der Plenarsitzung erlebten die Besucher aus Siegerland und Wittgenstein ihre Gastgeberin zunächst in Funktion der Landtagsvizepräsidentin. Von der Besuchertribüne verfolgte die fast fünfzigköpfige Gruppe die Debatte zum Thema „Integration verbindlich gestalten – Integrationsräte weiterentwickeln“. Vizeministerpräsident Joachim Stamp (FDP) begrüßte für die Landesregierung einen Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen CDU/FDP. CDU und FDP wollen die seit 2013 geltende Regelung zu Integrationsräten aus den Gemeindeordnungen streichen. Bislang mussten Städte, in denen mindestens 5.000 Ausländer leben, einen von Ausländern direkt gewählten Integrationsrat gründen. Stattdessen sollen die Kommunen nun selbstständig entscheiden können, ob sie Integrationsräte bilden. Integrationsminister Stamp sprach sich für eine Aufwertung der Integrationsausschüsse aus. „Es geht uns um eine Stärkung des Einflusses der Integrationsgremien. Wir wollen also nicht weniger, sondern mehr echte Teilhabe", sagte Stamp. Dazu forderte der Landtag die Regierung dann im Zuge der Abstimmung auch mehrheitlich auf. Natürlich war der Entschließungsantrag auch Thema in der anschließenden Diskussionsrunde mit der Abgeordneten Freimuth.

1. Programmpunkt: Einweisung durch den Besucherdienst<br />
1. Programmpunkt: Einweisung durch den Besucherdienst

2. Programmpunkt: Teilnahme an der Plenarsitzung<br />
2. Programmpunkt: Teilnahme an der Plenarsitzung



Gerechtigkeitslücken schließen
Neben vielen anderen Themen wollte die Gruppe in der Diskussion von der Abgeordneten insbesondere mehr über die aktuelle Entwicklung in Sachen Sozialticket erfahren. Hier verdeutlichte Freimuth: „Das Sozialticket in seiner jetzigen Form wird den Ansprüchen an ein zielgruppenbezogenes und vor allem sozial ausgewogenes System nicht gerecht. Wir wollen stattdessen ein Mobilitätspaket entwickeln, das die Konstruktionsfehler des heutigen Systems behebt und zielgruppenbezogene Angebote ermöglicht. Uns geht es auch darum, Gerechtigkeitslücken zu schließen!“ Aus Sicht der Koalition gehöre dazu ausdrücklich auch ein Angebot für Auszubildende sowie in Teilzeit arbeitende Alleinerziehende und Minijobber. „Wir werden das kommende Jahr nutzen, mit Verkehrsunternehmen, Kommunen und Nutzern eine bessere Alternative zu dem bisherigen System zu erarbeiten. Entscheidend ist, dass wir mit dem Mobilitätsangebot künftig alle Personengruppen in allen Teilen unseres Landes erreichen!“ Zum guten Schluss des umfangreichen Informationsprogramms hatten die Besucher in der Bürgerhalle des Landtages dann noch Gelegenheit FDP-Fraktionschef Christof Rasche zu begegnen.

3. Programmpunkt: Diskussion mit der Abgeordneten Freimuth<br />
3. Programmpunkt: Diskussion mit der Abgeordneten Freimuth

Freimuth: Es geht uns darum Gerechtigkeitslücken zu schließen!<br />
Freimuth: Es geht uns darum Gerechtigkeitslücken zu schließen!



Mehr Interesse als Plätze vorhanden
„Das Interesse war jedenfalls riesig!“ verdeutlicht Peter Hanke, Organisator der Informationsfahrt und stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein. Mehr als 100 Interessierte wollten mit nach Düsseldorf, aber Platz hatten die Liberalen leider nur für die knappe Hälfte. „Darum werden wir insbesondere denen, die aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein diesmal leider nicht mit nach Düsseldorf fahren konnten, im kommenden Jahr so bald wie möglich einen Alternativtermin anbieten.“

Arbeitsplatz (M.) der Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth
Arbeitsplatz (M.) der Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth
Gudrun und Hagen Tschoeltsch (v.l.)<br />
Gudrun und Hagen Tschoeltsch (v.l.)



Sogar der ehemalige parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Hagen Tschoeltsch (r.), nutzte die Gelegenheit und besuchte in Begleitung seiner Frau Gudrun die alten Wirkungsstätte (1988-1995).

Landesparteitag in Neuss:

Themenspektrum verbreitern und Basis noch intensiver beteiligen

Zwei große Themen standen auf der Agenda des Landesparteitages der FDP NRW in Neuss:
Zunächst gab es eine Aussprache zur Absage an Jamaika und in der Folge verabschiedete sich FDP-Chef Christian Lindner als Landesvorsitzender. Sein Nachfolger als Chef des größten FDP-Landesverbandes wurde der nordrhein-westfälische Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp. Lindner hatte bereits vor der NRW-Landtagswahl im Mai angekündigt, nicht gleichzeitig Bundes-und Landesvorsitzender bleiben zu wollen.


Aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein waren die Delegierten (v. l.: Guido Müller, Peter Hanke, Manuela Rohde, Hans Peter Kunz, Karl-Heinz Jungbluth, Markus Nüchtern und Carsten Weiand) in Neuss dabei.

Als Typ bin ich ganz anders, aber an der Ausrichtung wird sich nichts ändern
Dass Stamp als einziger Bewerber zum neuen Landesparteichef in NRW gewählt wurde, galt als absolut sicher. Er kündigte an, Lindners Kurs fortzusetzen. "Als Typ bin ich ganz anders, aber an der Ausrichtung wird sich nichts ändern", sagte der promovierte Politologe. Das klassische Themenspektrum der FDP will der Landesminister aber verbreitern und neue Wege suchen, um die Basis noch intensiver zu beteiligen.

Christian Lindner übergab sein Amt als Landesparteichef an den...<br />
Christian Lindner übergab sein Amt als Landesparteichef an den...

 ... nordrhein-westfälischen Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp<br />
... nordrhein-westfälischen Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp


Jamaika-Aus und politische Lage
Lindner selbst erläuterte auf dem Landesparteitag erstmals vor der liberalen Basis das Jamaika-Aus, hielt zudem eine Rede zur politischen Lage und stellte sich der Aussprache. Die Energiepolitik war dabei in Sachen Jamaika nur einer einer von 237 offenen und strittigen Punkten. „Die Fachleute von FDP und Union halten den Verzicht auf drei bis fünf Gigawatt Strom aus der Kohleverbrennung für vertretbar. Die Grünen wollten wesentlich mehr! Die Bundeskanzlerin hat sieben Gigawatt als Kompromiss angeboten und dabei bereits starke Bedenken bei ihren Parteifreunden in Nordrhein-Westfalen und in der Lausitz hervorgerufen. Für uns war das kein tragfähiger Kompromiss. Ich", so Lindner, "habe vorgeschlagen, dass wir uns auf fünf Gigawatt einigen. Zusätzlich würden wir den Verzicht auf zwei weitere Gigawatt im Laufe der Legislaturperiode prüfen.“

Angela Freimuth verabschiedete Lindner und sorgte für...<br />
Angela Freimuth verabschiedete Lindner und sorgte für...

einen äußerst charmanten und emotionalen Abschied<br />
einen äußerst charmanten und emotionalen Abschied


Politik endet da, wo die Physik anfängt!
Es ist schon bemerkenswert, wie „sachkundige“ Politiker ideologisch über Grundfragen der Energiepolitik feilschen. Über die Kraftwerksstruktur kann nicht die Regierung verhandeln. Die muss ausschließlich die Energiewirtschaft klären, denn sie ist für eine zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Versorgung zuständig! Lindner bringt es auf den Punkt: "Politik endet da, wo die Physik anfängt!" Und wen wundert es, das Feedback der 400 Delegierten zum Jamaika-Aus war überwältigend!

Johannes Vogel wurde als Generalsekretär im Amt bestätigt<br />
Johannes Vogel wurde als Generalsekretär im Amt bestätigt

Eine starke Mannschaft für NRW!<br />
Eine starke Mannschaft für NRW!


Lokalliberalen-Tour führte nach Wunstorf und Hamburg:

Freie Demokraten in Sachen Sicherheitspolitik unterwegs

Im Rahmen einer Seminarreise die der Siegener Jugendoffizier der Bundeswehr, Hauptmann Sebastian Linke, in seiner Funktion als Referent für Sicherheitspolitik organisierte und durchführte, besuchten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein kürzlich den Fliegerhorst Wunstorf und die Hansestadt Hamburg.

Gruppenfoto am Fischmarkt – noch trockenen Fußes – am nächsten Tag war hier landunter und der Markt musste abgesagt werden<br />
Gruppenfoto am Fischmarkt – noch trockenen Fußes – am nächsten Tag war hier landunter und der Markt musste abgesagt werden



Luftwaffe und Marine thematisiert
Primäres Reiseziel der dreißigköpfigen Delegation war die Hansestadt Hamburg. Getreu des Mottos „der Weg ist das Ziel“ stoppten die Seminarteilnehmer auf dem Weg gen Norden aber zunächst mal am Fliegerhorst Wunstorf, der Heimat des Lufttransportgeschwaders 62. Hier standen mit Besichtigungen der JU 52 und Transall C 160 gleich zwei legendäre Flugzeugtypen auf dem Besuchsprogramm. In der JU 52 Halle staunten die Liberalen nicht schlecht. „Ganz schön was aufgefahren haben die hier“, meinte jedenfalls Andreas Weigel, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, beim Blick auf die vielen monumentalen Exponate. „Besonders beeindruckte mich aber der Erfahrungsaustausch mit einem ehemaligen Piloten in seiner Transall.“

Zwischenstopp beim Lufttransportgeschwaders 62 (LTG 62)<br />
Zwischenstopp beim Lufttransportgeschwaders 62 (LTG 62)

Hier standen u. a. zwei legendären Flugzeuge auf dem Programm <br />
Hier standen u. a. zwei legendären Flugzeuge auf dem Programm


An Bord gab es wissenswertes und interessantes über die Transall<br />
An Bord gab es wissenswertes und interessantes über die Transall

Die C 160 hat sich auch den Beinamen 'Engel der Lüfte' verdient<br />
Die C 160 hat sich auch den Beinamen 'Engel der Lüfte' verdient



Nach dem Besuch bei der 'alten Tante Ju' (Ju 52/ 3 m g 4 e) am Fliegerhorst Wunstorf, ging es weiter gen Norden in Richtung Hamburg<br />
Nach dem Besuch bei der 'alten Tante Ju' (Ju 52/ 3 m g 4 e) am Fliegerhorst Wunstorf, ging es weiter gen Norden in Richtung Hamburg



In Hamburg warteten dann am zweiten Tag weitere interessante Programmpunkte auf die Liberalen, wie bspw. der Besuch im Spionage-U-Boot U-434. Unter der russischen Bezeichnung B-515 wurde es noch bis 2002 für besondere Einsatzzwecke genutzt, wie zum Beispiel für geheime Spionagemissionen vor der Ostküste der USA oder auch für lange Patrouillenfahrten in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion. Im Hafen ging Hauptmann Linke dann auf die deutsche Marine ein und thematisierte hierbei unter anderem die neuen Fregatten der F125-Klasse. Zu dieser Klasse gehört auch die Fregatte Nordrhein-Westfalen (F223), welche die Werft erst im letzten September in Richtung des Heimathafens im Marinestützpunkt Wilhelmshaven verlassen hatte.

Am Fischmarkt liegt U 434, welches bis 2002 noch in Dienst stand.<br />
Am Fischmarkt liegt U 434, welches bis 2002 noch in Dienst stand.

Eintauchen in die geheimnisvolle Welt der russischen U-Boot-Flotte<br />
Eintauchen in die geheimnisvolle Welt der russischen U-Boot-Flotte


Zwischenstopp in der Offiziersmesse der U 434<br />
Zwischenstopp in der Offiziersmesse der U 434

Am Hafen ging Hauptmann Linke auch auf die deutsche Marine ein<br />
Am Hafen ging Hauptmann Linke auch auf die deutsche Marine ein



Spannende Reise durch das deutsche Haus der Migration
Am dritten Tag gingen die Freien Demokraten in Hamburg im Auswanderermuseum Ballinstadt auf eine spannende Reise durch die Ein- und Auswanderungsgeschichte. „Das war ein echtes Highlight“ waren sich die Teilnehmer einig. In insgesamt drei Häusern auf 2.500 qm begleiteten sie Menschen über vier Epochen hinweg, mit all ihren Wünschen und Träumen, die sie auf ihren Weg in eine neue Heimat mitnahmen. Dabei erfuhren sie auch viel über Albert Ballin, den Gründer der damaligen Auswandererhallen in Hamburg. Als „Deutsches Haus der Migration“ ist die Ballinstadt Teil eines weltweiten Netzwerks mit mehr als 80 wissenschaftlichen Einrichtungen, Institutionen und Organisationen.

Das Auswanderermuseum Ballinstadt Hamburg<br />
Das Auswanderermuseum Ballinstadt Hamburg

Haus 1 „Hafen der Träume“<br />
Haus 1 „Hafen der Träume“


Haus 2 „Welt in Bewegung“<br />
Haus 2 „Welt in Bewegung“

Die Kampagne 'America First!' ist nicht neu, sondern 100 Jahre alt<br />
Die Kampagne 'America First!' ist nicht neu, sondern 100 Jahre alt


Haus 3 „Lebenslinien“<br />
Haus 3 „Lebenslinien“

In der Tat!<br />
In der Tat!



Fünf Jahre Lokalliberalen-Treff und -Tour
Seit fünf Jahren bietet der Kreisvorstand seinen Mitgliedern ähnlich gelagerte Veranstaltungen an. Die sogenannten Lokalliberalen-Treffen und -Touren finden quartalsweise statt. Die Seminarreise nach Hamburg war bereits die 20. Veranstaltung aus der beliebten Reihe. „Unser Dank“, so Peter Hanke, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP in Siegen-Wittgenstein, „geht an den Referenten für Sicherheitspolitik! Wir waren schlichtweg begeistert und ausgesprochen glücklich darüber, auf diese informative und zugleich äußerst attraktive Art deutlich mehr über die Bundeswehr erfahren zu haben.“

Ehrung für 40 treue Jahre:

Silberne Theodor-Heuss-Medaille für Heinz-Georg Grebe

Heinz-Georg Grebe gehört zu den Urgesteinen der FDP in Erndtebrück. Die Freien Demokraten gibt es etwas mehr als 70 Jahre, Grebe gehört ihnen mehr als 40 Jahre an. Jetzt gab es für das prägende Gesicht der Freien Demokraten die gebührende Ehrung. Die FDP verleiht an verdiente Mitglieder eine Theodor-Heuss-Medaille, die der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Hanke an Heinz-Georg Grebe im Rahmen des Lokalliberalen-Treff in Erndtebrück überreichen durfte.

Heinz-Georg Grebe (M.) wurde im Rahmen des 19. Lokalliberalen-Treff durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Peter Hanke (l.) und Carsten Weiand, den Schriftführer der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, für 40 treue Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt.<br />
Heinz-Georg Grebe (M.) wurde im Rahmen des 19. Lokalliberalen-Treff durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Peter Hanke (l.) und Carsten Weiand, den Schriftführer der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, für 40 treue Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt.



Grebe führte den Ortsverband in Erndtebrück 33 Jahre, bevor im Jahr 2015 Guido Schneider den Vorsitz übernahm. Seit 1979 ist Grebe zudem ununterbrochen Mitglied des Rates der Gemeinde, hat mehrfach sein Ratsmandat direkt gewonnen, führte die Freien Demokraten zu einem Spitzenwert von 22 % bei den Kommunalwahlen 2009 und war stellvertretender Bürgermeister Erndtebrücks.

Stark vor Ort
Alle diese Punkte sind in der FDP nicht alltäglich und zeigen, was in der Politik möglich ist mit Beharrlichkeit und glaubhaftem Handeln. Heinz-Georg Grebe macht in seinen Dankesworten deutlich, dass der Ortsverband Erndtebrück immer für eine bürgernahe Politik und soziale Verantwortung gestanden habe. „Wir sind hier die soziale Partei, nicht die SPD, die das S im Namen führt. Wir stehen dazu und das würde auch unserer gesamten Partei gut zu Gesicht stehen“, machte Grebe vor mehr als 30 Gästen deutlich. „Stark vor Ort“ sei immer der Wahlspruch der FDP in Erndtebrück gewesen. Damit habe man zum Ausdruck gebracht, worum es in der Politik gehe, sich vor Ort in den Gemeinden zu engagieren und konkrete Projekte umzusetzen. „Wir sind immer gut damit gefahren“, sagte Grebe. Seit dem Jahr 2015 ist Grebe Ehrenvorsitzender des Ortsverbandes Erndtebrück.

Peter Hanke: Hielt die Laudatio<br />
Peter Hanke: Hielt die Laudatio

Silbermedaille: 40 treue Jahre in der FDP<br />
Silbermedaille: 40 treue Jahre in der FDP

Carsten Weiand: Medaille ans Revers<br />
Carsten Weiand: Medaille ans Revers



„Viele von uns haben schon den Wunsch geäußert Landrat zu werden. Heinz-Georg hat es geschafft. Parallel zu seiner Arbeit in Erndtebrück war er auch stellvertretender Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein“, beschrieb Peter Hanke einen zusätzlichen Höhepunkt im Wirken des Jubilars. Der zeigte sich sehr beeindruckt von der Ehrung und auch von der Kulisse. Im Vorstand des Ortsverbandes hatte man die Ehrung ganz bewusst unter der Decke gehalten, um die Überraschung nicht kaputt zu machen. Das war ganz offensichtlich gelungen. Carsten Weiand, Geschäftsführer des Ortsverbands und Schriftführer des FDP Kreisverbands, durfte Heinz-Georg Grebe die Medaille in Silber ans Revers heften.

Bilder und Text: Guido Schneider


Druckversion Druckversion 
Suche

TERMINE


ARGUMENTE - DIE LIBERALEN


POSITIONEN - PORTAL LIBERAL


MITMACHEN - MEINE FREIHEIT


SPENDEN


Über eine Spende freuen wir uns immer!
FDP Kreisverband Siegen-Wittgenstein
Sparkasse Siegen
BIC: WELADED1SIE
IBAN: DE94 4605 0001 0000 0611 68